Segen Gottes für alle

  • 26.06.2020

Bis vor Kurzem haben es viele Priester– wenn überhaupt– nur ungern oder halbwegs geheim getan: Paare gesegnet, für die eine kirchliche Eheschließung nicht möglich ist, weil entweder beide Partner desselben Geschlechtes sind oder einer oder beide geschieden sind. Doch es kommt Bewegung in die Sache: Inzwischen sprechen sich immer mehr Bischöfe öffentlich für eine Segnung homosexueller Paare aus. Der Pallottinerpater Siegfried Modenbach aus Dortmund hat jetzt ein Buch mit solchen Segensfeiern veröffentlicht.

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Eine „Hunger-Pandemie“ breitet sich aus

  • 09.06.2020

Erzbistum Paderborn/Dortmund. Die Corona-Pandemie scheint sich in Deutschland zurückzuziehen, immer mehr ist die Rede von einer Rückkehr zur Normalität. Doch weltweit ist COVID-19 mitnichten vorbei. Das wissen auch die Franziskanerbrüder Augustinus Diekmann, Heinrich Gockel und Chi Thien Vu. Alle drei haben jahrelang Erfahrung im Ausland gesammelt und leben heute in Dortmund, wo die Franziskaner Mission eines ihrer Büros hat.

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Warum Papst Franziskus einen Nerv getroffen hat

  • 02.06.2020

Vor fünf Jahren erschien die Enzyklika „Laudato si“. Papst Franziskus datierte sie auf den 24.Mai 2015, damals Pfingstsonntag, vorgestellt wurde sie am 18.Juni. Was die Enzyklika in diesen fünf Jahren bewirkt hat und wie aktuell ihr Inhalt immer noch ist, darüber sprach Almud Schricke mit Monsignore Pirmin Spiegel, dem Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerkes MISEREOR.

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Am Frieden mitarbeiten

  • 25.05.2020

Die Ukraine ist eines von 29 Renovabis-Partnerländern im ehemaligen kommunistischen Machtbereich. Das Land leidet auch heute noch an den Folgen gewaltbelasteter Vergangenheit und wirtschaftlicher Fehlentwicklungen. Sie wirken sich negativ auf das friedliche politische, gesellschaftliche und kirchliche Miteinander aus, wobei der Krieg im Osten des Landes vieles derzeit noch verschlimmert.

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Friede sei mit euch!

  • 25.05.2020

„Was war der Moment, an dem du in diesem Jahr, im Corona-Jahr, erkannt hast, dass Ostern ist?“, wurde ich neulich in einem Impuls im Rahmen einer Videokonferenz gefragt. Einige antworteten, sie seien irgendwie am Karsamstag stecken geblieben. Mir kam sofort die Erinnerung an die Osternacht mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm, die ich im Fernsehen angeschaut habe. „Die Lichter brennen!“, rief er in die fast menschenleere Kirche. „Die Osterkerzen erzählen von dem ganz großen Licht, dass die Frauen sehen im Dunkel der Nacht.

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Wenn Studenten das Denken verlernen

  • 18.05.2020

Paderborn. Dauerbaustelle Bildung: Wohl nirgendwo anders ist der Reformeifer so ausgeprägt. Kritik wird oft laut, verstummt aber meistens irgendwann wieder, wenn die Neuerungen zum Alltag werden. Sascha Dederichs (kl. Foto), selbst in der Bildungsbranche tätig, sieht das bildungspolitische Hin und Her seit Jahren mit wachsendem Unbehagen. In seinem Buch „Der Sturz der Eule“ beschreibt er einige der „Verwüstungen“ im Bildungsbereich und ihre Folgen– insbesondere die Konsequenzen aus dem sogenannten Bologna-Prozess, der die Studienabschlüsse europaweit einheitlich regelte. Der Dom sprach mit ihm über den Unterschied von Bildung und Wissensaneignung sowie über die Frage, warum die Zahl der Einser-Abis seit Jahren wächst.

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Warum Hardehausen seit 75 Jahren „zeitgemäß“ ist

  • 08.05.2020

Hardehausen. Still ist es – ungewöhnlich für einen Ort, an dem sonst immer „das Leben tobt“. Doch im Corona-Jahr 2020 ist eben alles anders. So hat auch im Jugendhaus Hardehausen in diesen Wochen gezwungenermaßen die Ruhe Einzug gehalten. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem eigentlich ein großes Fest angestanden hätte. Die Feier zum 75-jährigen Bestehen des Jugendhauses war organisiert, eine heilige Messe mit Weihbischof Dominicus Meier und den Jugendlichen des „Young Mission“-Wochenendes sollte den Höhepunkt bilden.

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Warum Hygiene die Welt verändert

  • 04.05.2020

Bad Windsheim. In Zeiten der Corona-Pandemie ist hygienisches Verhalten zur Bürgerpflicht und solidarischen Aufgabe geworden. Die Umsetzung der Erkenntnisse von Infektiologie und moderner Hygiene ist seit dem 19.Jahrhundert in Europa eine echte Erfolgsgeschichte.

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„Die Nähe Gottes und die Ferne Gottes“

  • 24.04.2020

Die Corona-Krise legt das Leben von Christen, Juden und Muslimen lahm. Nirgendwo auf der Welt darf gemeinsam gebetet oder irgendeine Art von Gottesdienst gefeiert werden. Nicht nur organisatorische Fragen stellen sich, auch spirituelle: Wo ist Gott? Ein Gespräch mit dem Dortmunder Bibelwissenschaftler Egbert Ballhorn.

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