Digitalisierung im Sozialen

Caritas plant die Einführung eines „Digital Change Managements“

Erwarben „solides Handwerkszeug“, um die kommenden Veränderungen zu gestalten: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops zum Thema „Digitalisierung im Sozialen“.
Foto: Bottin, Caritas Soest

 

Soest/Paderborn/Arnsberg (cpd). Die Digitalisierung im Sozialen wird die Dienste, Beratungen und Prozesse in der Caritas in den nächsten fünf Jahren stark verändern. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Studien. Als Vorbereitung darauf haben sich Verantwortliche vom Diözesan-Caritasverband und von sechs örtlichen Verbänden bei neun ganztägigen Workshops zum „Digital Change Management“ mit digitalen Veränderungsprozessen auseinandergesetzt, zum Schluss bei einer Tagung in Soest.

„Jeder redet über Digitalisierung. Jeder meint, Digitalisierung zu brauchen. Aber: Digitalisierung wird unterschiedlich verstanden und eine Strategie zur Umsetzung war bisher nicht vorhanden“, erklärt Christoph Eikenbusch vom Diözesan-Caritasverband, der die Workshops gemeinsam mit Christian Stockmann, Vorstand der Caritas Arnsberg-Sundern, leitete. Im globalen „Hype um Digitalisierung“ sei es an der Zeit, sich sachlich und realitätsnah mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinanderzusetzen und entsprechende Schlüsse für das eigene Arbeitsfeld zu ziehen.

Verbandskultur

Konkret erwarben die Teilnehmenden umfangreiches Wissen zur Digitalisierung und zur digitalen Transformation. Damit sei eine Einschätzung zur persönlichen Bedeutung und den Auswirkungen auf die Dienstleistungen im Sozial- bzw. Gesundheitsbereich möglich. Der Workshop lieferte „solides Handwerkszeug, wie die digitalen Veränderungsprozesse anzugehen sind, welche Wirkungen diese auf die Verbandskultur haben und wie Mitarbeitende einzubeziehen sind“, erklärte Eikenbusch.

Detaillierte Kenntnisse, was man unter Veränderungs- und Stakeholder-Management versteht und welche praktischen Schritte letztendlich entscheidend sind, seien vermittelt worden. Damit könnten die Herausforderungen der Change-Prozesse aktiv angegangen werden, um eine Änderungs- und Fehlerkultur zu entwickeln und nach erfolgreicher Transformation entscheidende Vorteile für die Verbandsmitarbeitenden und das Portfolio der Dienstleistungen in der internen und externen Kommunikation darstellen zu können.

 

 

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