Er winkt nicht ...

  • 08.08.2019

Ihre Majestät, die Königin von England, Nobelpreisträger Albert Einstein und der Heilige Vater – unter den Augen jener drei Persönlichkeiten entstehen Woche für Woche die Texte dieser kleinen Rubrik. Zum Glück stehen die drei nicht in echt vorm Schreibtisch, das wäre beängstigend, sondern als Figuren auf der Fensterbank.

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Vertrauen in die Sehnsucht

  • 19.07.2019

In diesen Tagen erinnern sich katholische Journalisten an einen der ihren: Dr. Fritz Gerlich. Der breiteren Öffentlichkeit ist er heute nicht mehr bekannt, zu seinen Lebzeiten war es anders. Vor 85 Jahren, im Juli 1934, wurde er im KZ Dachau nach monatelanger Haft ermordet.

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Gießkannengespräche

  • 04.07.2019

In diesen heißen Tagen führt der Weg morgens nicht direkt ins Büro, sondern zum Friedhof, um den Großeltern eine Kanne Wasser zu bringen. Der Friedhof ist zu dieser Zeit relativ bevölkert und man trifft sich, wie in alten Zeiten, am Brunnen.

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Ohr mit Mensch daran

  • 26.06.2019

Die junge Frau im Bus redet ein bisschen laut, sodass man ungewollt mithört. Sie spricht in diesem Jugendslang, so ein Deutsch mit türkischer Färbung – inklusive: „Isch schwör!“ Und sie redet im energischen Tonfall der Jugend, in dem immer etwas Empörung mitschwingt.

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Über die Ordnung

  • 19.06.2019

Beim Anblick mancher Vorgärten dachte man ja früher spöttisch: Na, denen ist wohl der Rasenmäher kaputtgegangen. Heute erkennt man freudig: Oh, ein Bienenfreund!

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Zukünftige Erinnerung

  • 13.06.2019

In der Nachbarschaft gibt es einen 100. Geburtstag zu feiern. Frage an das Geburtstagskind: „Was ist Ihre älteste Erinnerung?“ Die Dame muss gar nicht lange nachdenken: „Das war, als ich zur Kommunion gegangen bin. Da haben wir zu Hause Strom bekommen.“

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Weite Ohren

  • 06.06.2019

Die berühmte und in Lektoren­kreisen vielleicht auch berüchtigte Pfingstlesung aus der Apostelgeschichte endet im Gottesdienst mit dem Staunen der Einwohnerinnen und Einwohner Jerusalems. Wenn man in der Bibel noch weiterliest, wird klar, das ist kein ehrfürchtiges Staunen, sondern eher ein spöttisches.

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