Zwei Neustarts

Villigster Kirchenbänke in Südungarn eingeweiht

In Villigst „erobern“ Familien die Kirche. Foto: Krehl

 

Schwerte. Die kleine Kirche St. Thomas Morus in Schwerte-­Villigst erlebt bekanntlich einen Neustart: Als Familienkirche wird sie gerade von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien umgebaut und ausgerüstet. Einen Neustart gab es auch in der Gemeinde Dóc in Südungarn.

An Schröders Gasse in Villigst finden immer noch alle bisher bekannten Angebote im Pfarrbezirk statt, allerdings erobern jetzt junge Familien und Kindergruppen das Terrain und gestalten es Schritt für Schritt um. Erste Maßnahme war der Ausbau der starren und ein bisschen störenden Kirchenbänke.

Die Bänke wurden mithilfe des Wandhofener Gemeindemitgliedes Stefan Simon in eine kleine Gemeinde nach Süd­ungarn transportiert. Simon ist Ritter des ungarischen Ordens „Vitézi Rend“. Der Orden unterstützt unter anderem kleine christliche Gemeinden in Ungarn und hat die Gemeinde von Dóc in Südungarn in der Nähe der Stadt Szeged ausgesucht.

Die Villigster Bänke sind schon eingeweiht und in einer Messe „in Betrieb“ genommen worden. Die Gottesdienste dort sind so gut besucht, dass alle Bänke tatsächlich voll besetzt waren. Transportiert hat sie ein ungarischer Spediteur, den Stefan Simon bei einer Dienstreise auf einem Autobahnrastplatz angesprochen hatte. Beide tragen denselben Nachnamen.
Zur Einweihung waren der Oberkommandierende des unga­rischen „Vitézi Rend“-­Ordens, János Molnár-Gazsó, und weitere Ordensvertreter gekommen. Die Bürgermeisterin von Dóc hatte einen kleinen Empfang im Rathaus gegeben.

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