Gemeinsam aufblühen

14 junge Freiwillige lernen als Missionare auf Zeit Menschen und Kulturen in aller Welt kennen

Mit dem Segen für ihren Einsatz erhielten die neuen Missionarinnen und Missionare auf Zeit ein Taukreuz im Aussendungsgottesdienst in der Mutterhauskirche in Salzkotten. Foto: fcjm-presse/Bodin

 

Salzkotten (fcjm). „Die Länder, in die ihr geht, gewinnen viel, aber noch mehr gewinnt ihr selbst“, ermutigte der Franziskaner-­Bruder Augustinus Diekmann OFM in der Mutterhauskirche Salzkotten zwölf junge Frauen und zwei junge Männer, die ihre Aussendung als Missionarinnen und Missionare auf Zeit (MaZ) feierten. Sie werden für ein Jahr in die Missionsprojekte der Franziskanerinnen und ihrer Partner in Malawi, Indien, Ost-­Timor, West-Timor (zu Indonesien) und Rumänien gehen.

Mit einer Kerze in der Hand stellten sich die 14 jungen Freiwilligen im Gottesdienst um den Altar und erhielten von der Provinzoberin der Franziskanerinnen Salzkotten, Schwester M. Angela Benoit, ein gesegnetes Taukreuz zum Segen für ihren Einsatz. Passend zu dem von ihnen gewählten Motto „Gemeinsam aufblühen“ überreichten die Missionarinnen und Missionare auf Zeit ihren Familien jeweils einen Blumentopf mit Samen, die während ihres Auslandsjahres aufblühen sollen.

Ab Mitte August heißt es für ein Jahr Abschied nehmen von Familie und Freunden und eintauchen in eine neue und unbekannte Welt. „MaZ ist ein Weg, Menschen anderer Kulturen zu begegnen, ihre Lebensbedingungen und Hoffnungen zu teilen“, heißt es im Programm der Franziskanerinnen für die Missionarinnen und Missionare auf Zeit. Wie wichtig dieser Austausch der Menschen in der „Einen Welt“ ist, unterstrichen die brasilianischen Franziskaner, Bruder Paul und Bruder Christophorus, die mit Bruder Augustinus nach Salzkotten gekommen waren.

Neun der jungen Freiwilligen werden nun bald nach Malawi in Ostafrika reisen und dort unter anderem in der Schule für Aids-Waisen und einem Kindergarten der Franziskanerinnen mitarbeiten.

In Indien werden zwei Freiwillige im Kinderdorf „Seva­gram“ leben und arbeiten. Eine Missionarin auf Zeit reist in den noch jungen Inselstaat Ost-Timor und wird dort in einem Waisenhaus der indonesischen Franziskanerinnen bei der ganzheitlichen Betreuung und Förderung der Kinder helfen. In West-Timor, das zu Indonesien gehört, wird sich eine Missionarin auf Zeit in einem Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen engagieren. Der Kindergarten der Franziskanerinnen Salzkotten in Caransebes in Rumänien ist ein weiterer Einsatzort für eine der Missionarinnen auf Zeit.

Diese Projekte präsentierten die neuen Freiwilligen zusammen mit ehemaligen Missionarinnen und Missionaren auf Zeit im Anschluss an den Gottesdienst in verschiedenen Räumen des Mutterhauses. Außerdem gab es ein Sommerfest mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen.

Weitere Informationen: ­www.­maz.­fcjm.­de

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