Aktuelle Ausgabe
2012-20

Tagessstätte St. Franziskus betreut Kleinkinder

Unmögliches wurde möglich gemacht

Die Freude über das neue Angebot war groß. Foto: Kalischek

Bielefeld (ik). Sie freuen sich über den neuen Anbau: Die Eltern und Kinder in der Tagesstätte St. Franziskus. Zehn von ihnen, im Alter von bis zu drei Jahren werden demnächst in neuen Räumlichkeiten der Einrichtung betreut, in der bereits 100 Kinder untergebracht sind. Hintergrund für die Erweiterung ist das Kinderförderungsgesetz, das vergangenen Jahres von der Bundesregierung verabschiedet wurde.

„Die Notwendigkeit für einen Anbau war einfach vorhanden, deshalb konnten wir die Baupläne auch bei der Gemeinde durchsetzen“, erklärt Andrea Sonnenschein, Leiterin der Kindertagesstätte St. Franziskus. Sie hatte die Idee für den Ausbau.
Bereits im vergangenen Jahr setzte sie sich unter anderem mit Vertretern der Gemeinde zusammen, um Details zu besprechen. Anfang April begannen dann die Bauarbeiten. Bereits Mitte Juli wurden die neuen Räumlichkeiten von Pfarrer Josef Holtkotte von der St. Jodokus Gemeinde gesegnet. Die Gemeinde ist Träger der Einrichtung. „Da wurde Unmögliches möglich gemacht“, sagte Andrea Sonnenschein nach der Segnung und bedankte sich vor allem bei den Handwerkern sowie den Gemeindevertretern.
„Es gab 90 Anfragen für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, aber die Jodokus-Gemeinde genehmigte vorerst nur die Betreuung von zehn Kindern“, erklärt Alexandra Schwarzer. Sie ist die neue Leiterin der „U3-Gruppe“. Drei Mitarbeiter kümmern sich demnächst in vier neuen Räumen um die Kinder. So wird eine bessere individuelle Betreuung als bislang gewährleistet.
„Es wird auch in Zukunft sehr viele Anfragen geben, aber zunächst einmal geben wir uns mit dem jetzigen Anbau zufrieden“, erläutert Andrea Sonnenschein.
Kinder im Alter von vier bis sechs werden im angrenzenden Kindergarten betreut. Das Franziskus Hospital vermietet die Räume für die Kindertagesstätte. Auch Kinder mit Behinderung werden in der Einrichtung integrativ betreut und gefördert.
Schwerpunkte der Arbeit sind gezielte Spracherziehung und Gefahrentraining. Auch Gesundheitsbewusstsein in den Bereichen Ernährung und Bewegung wird vermittelt.


24.05.2012
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