Erster Misereor-Begegnungsnachmittag im Dekanat Unna
Über den eigenen Tellerrand
Unna. Große Resonanz fand der erste Misereor-Begegnungsnachmittag im Dekanat Unna. Alle Misereor-Spender/-innen und Eine-Welt-Bewegten des Dekanates waren dazu eingeladen.
Dr. Guido Jura, Vorsitzender des Dekanatsbildungswerkes, wies darauf hin, dass die Eine-Welt-Thematik zu den wichtigen Themen der Bildungsarbeit gehört. Die Herausforderung anzunehmen, als Christ Verantwortung in der vielfältig bedrohten und gefährdeten Welt zu übernehmen, wird in Zukunft ein aktives Arbeitsfeld im Dekanat Unna sein.
Die Vernetzung innerhalb des Dekanates, der Ausbau der Kontakte zu Misereor und die Nutzung der Angebote, die das Hilfswerk auch außerhalb der Fastenzeit gibt, sollen den Menschen und den Gemeinden des Dekanates helfen, über den eigenen Tellerrand zu schauen und einen Lebensstil zu entwickeln, der es ermöglicht, dass alle leben können – heute und auch in Zukunft.
Franz Gulde von Misereor gab einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Hilfswerkes. Es hat einen dreifachen Auftrag, den es zu verwirklichen gilt: Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, den Mächtigen ins Gewissen zu reden und zur Umkehr im Rahmen der Fastenpastoral aufzurufen.
In einer Gesprächsrunde wurde hervorgehoben, dass Umkehr bedeutet, unseren verschwenderischen Lebensstil, der auf Kosten der Armen und der nachfolgenden Generationen geht, zu überdenken und zu ändern.
Im zweiten Teil der Veranstaltung berichteten die Teilnehmer/-innen von ihren eigenen Erfahrungen in der Eine-Welt-Arbeit, ihren Aktivitäten und Wünschen an ihre Gemeinden, das Dekanat und an Misereor.
Bei allen Sorgen, wie und ob man den Herausforderungen nach mehr Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gerecht werden kann, wurde deutlich, dass Resignation keine Option darstellt. So wunderte es nicht, dass eine Fülle von Anregungen geäußert wurden, die erkennen ließen, was schon in der Gründungsurkunde von Misereor steht: „Misereor ist ein Abenteuer im Heiligen Geist!“ (Kardinal Frings).







