Aktuelle Ausgabe
2012-20

Auftaktveranstaltung zur Entwicklung im pastoralen Raum Dortmund-Ost

Startschuss zur Pastoralvereinbarung

Aufbruch zu neuen Ufern: die Mitglieder des Pastoralverbundsrates mit Pfarrer Keite und Dechant Coersmeier.

Brackel. Der Pastoralverbundsrat für den „Pastoralen Raum Dortmund-Ost“ hat seine Arbeit aufgenommen. Diese Steuerungsgruppe soll die Frage entwickeln, wie die Kirche im pastoralen Raum Dortmund-Ost in Zukunft aussehen soll. 

Als Hilfe hat das Bistum dazu in einem Starterpaket einen Leitfaden erarbeitet. Mit ihm soll in den nächsten zwei Jahren ein formaler Kontrakt zwischen dem Erzbischof in Paderborn und dem pastoralen Raum unterzeichnet werden. Hier wird dann das mittelfristige Konzept für die Zusammenarbeit der vier Kirchengemeinden und gemeinsame Schwerpunkte entworfen. Bei diesem Prozess werden die Gemeinden durch zwei Gemeindeberater des Bistums unterstützt. „Um möglichst viele Gemeindemitglieder daran zu beteiligen, fahren wir im Februar mit allen Mitgliedern der vier Pfarrgemeindräte in eine gemeinsame Klausur“, erklärt Pfarrer Ludger Keite.

Dem Pastoralverbundsrat gehören neben Pfarrer Keite die Vorstände der vier Pfarrgemeinderäte, das hauptamtliche Pastoralteam, sowie ein Vertreter der Kirchenvorstände an. Zum ersten Abend kam auch Propst Andreas Coersmeier als Dechant, um die Verbundenheit und Unterstützung des Dekanates Dortmund anzubieten und die Beteiligten zu ermutigen.

Die katholischen Kirchengemeinden in den Pastoralverbünden Brackel und Neuasseln, sowie in Wickede und Asseln bilden seit einem Jahr die neue Einheit „Pastoraler Raum Dortmund-Ost“. 

Hintergrund für die Zusammenarbeit mehrerer Pfarrgemeinden ist die Neugestaltung der Seelsorge im Erzbistum. Durch Priester- und Finanzmangel werden die bisherigen 213 Pastoralverbünde auf 88 pastorale Räume reduziert. Im Jahr 2030 wird es im pastoralen Raum Dortmund-Ost weniger Katholiken geben.


24.05.2012
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