Aktuelle Ausgabe
2012-20

Planungen für den Neubau des Medizinischen Zentrums II am Hörder St.-Josefs-Hospital

Rundumversorgung im Blick

Noch existiert das geplante Medizinische Zentrum II am Hörder St.-Josefs-Hospital nur als Computergrafik. Bis zum Jahr 2012 sollen die Planungen Gestalt annehmen.

Dortmund-Hörde. „Die Entwicklung des ersten Medizinischen Zentrums am St.-Josefs-Hospital in Hörde hat gezeigt, dass das zukunftweisende Konzept einer auch räumlich organisierten Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten, Gesundheitsdienstleistern und Krankenhaus erfolgreich ist“, ist sich Krankenhaus-Geschäftsführer Clemens Galuschka sicher. Dieser Erfolg bestärke die katholische Lukas-Gesellschaft darin, den Bau eines zweiten Medizinischen Zentrums direkt am St.-Josefs-Hospital jetzt in Angriff zu nehmen und zu realisieren.
 
Geplant ist ein Neubau an der Stelle, wo heute noch die Gebäude der Krankenhaus-Verwaltung stehen. Es sollen rund 4 000 Quadratmeter vermietbare Gesamtfläche entstehen, die in Teilflächen entsprechend den Bedürfnissen der künftigen Mieter zugeschnitten wird. Die Bauarbeiten sollen Ende dieses Jahres bzw. zu Beginn des nächsten Jahres beginnen. Die Eröffnung des Medizinischen Zentrums ist für Anfang 2012 geplant.
„Intensive Gespräche mit potentiellen Mietern sind geführt“, erklären die Investoren Marc Schulte-Drüfel und Hendrik Schulze-Hesselmann von der Paledo-Gruppe in Schwerte. „Das Interesse ist so groß, dass viele Flächen bereits vergeben sind.“
Der Vorteil des neuen Standortes sei die „strikt zweckgerichtete Konzeptionierung“, heißt es vonseiten der Investoren: „Die künftigen Mieter bestimmen den Zuschnitt der Räumlichkeiten so, dass ein optimaler Praxisablauf realisiert werden kann.“ Denkbar wäre es auch, ein gemeinsam genutztes ambulantes Operations-Zentrum zu integrieren, das von einem Anästhesisten betrieben und je nach Bedarf von niedergelassenen und Krankenhausärzten in Zukunft gemeinsam genutzt werden kann.
Datenvernetzung soll im Medizinischen Zentrum II eine Selbstverständlichkeit werden, der kollegiale Austausch werde alltägliche Normalität. Es gibt einen Bettenaufzug und die bauliche Anbindung an das Krankenhaus wird gewährleistet.
Parallel zum Neubau wird die Parksituation neu organisiert. In direkter Nachbarschaft werden Parkflächen für Patienten und Besucher von Krankenhaus und Arztpraxen eingerichtet. Für Mitarbeiterparkplätze wird separat gesorgt.
„Auf Dauer soll am St.-Josefs-Hospital ein komplettes Angebot von Gesundheitsleistungen entstehen“, fasst Geschäftsführer Galuschka die Planungen zusammen. „Das Spektrum der Mieter soll von A wie Augenarzt bis Z wie Zahnarzt reichen.“
Die Vorteile für die Patienten lägen auf der Hand: „Verschiedene fachärztliche Kompetenzen aus dem ambulanten und dem stationären Bereich werden gebündelt, sodass ein koordiniertes Fallmanagement ohne lange Wege und große Verzögerungen realisiert werden kann.“
Betreiber und Vermieter des Medizinischen Zentrums II am Hörder Hospital sind Marc Schulte-Drüfel und Hendrik Schulze-Hesselmann. Die beiden Investoren haben bereits ein entsprechendes Projekt in Schwerte realisiert und arbeiten zurzeit an der Planung weiterer Ärztehäuser in Unna und Hemer.


23.05.2012
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