Aktuelle Ausgabe
2012-20

Erstkommunionvorbereitung trifft auf breite Zustimmung

Rahrbacher Modell kommt an

Spontan bildeten Eltern und Kinder einen Chor.

Kirchhundem. Das neue Modell der Rahrbacher Erstkommunionvorbereitung trifft mittlerweile im dritten Jahr auf breite Zustimmung. Das Besondere ist, dass Eltern sich gemeinsam mit den Kindern auf den Tag vorbereiten und dabei neben dem Erlebnis und praktischen Erfahrungen auch auf einen erwachsenengemäßen und zeitgemäßen theologischen Stand gebracht werden. 

Das im Josef-Gockeln-Haus praktizierte Vorgehen ermöglicht es insbesondere auch kirchenfernen oder Gemeinde ungewohnten Eltern einen positiven Bezug zur Erstkommunion ihres Kindes und gleichzeitig eine eigene, neue religiöse Orientierung zu finden. Befreiend wird immer wieder angemerkt, dass weder in der Katechese der Kinder noch in den Gesprächen mit den Erwachsenen dogmatische Formulierungen oder gestanzte Worthülsen gebraucht werden. Vielmehr wird von der Lebenswirklichkeit ausgehend nach den „bewirkenden Symbolen“ gesucht und der „Sitz im Leben“ von Eltern und Kindern gefunden. 

Daneben kommen das Erlebnis und das praktische Tun nicht zu kurz. Neues geistliches Liedgut wurde von dem Welschen-Ennester Musikerehepaar Silvia Greiten-Behrens und Martin Behrens in begeisternder Form angeboten. Die bis zu diesem Zeitpunkt ungeübten Kinder und Eltern bildeten einen Chor und eine Percussiongruppe, die nach zwei Stunden erstaunliche musikalische Qualitäten aufwies.

Liebevolle Katechese der Kinder durch die Gemeindereferentin Marie-Christine Stein, begeisternde Spiele und bewegte Impulse durch die Teamer Simon Kaufmann, Susanne Lawertz, Sabrina Holderberg und Daniel Zimmermann und die mit eigenen Geschichten und Geschichte geprägte befreiende Katechese von Walter Wolf bildeten eine in sich abgerundete Einheit, die einen Pfarrer dazu bewegte, diese Erstkommunionvorbereitung zum verbindlichen Standard in seiner Gemeinde zu machen.


23.05.2012
Impressum | Kontakt
4002