Außendienstmitarbeiter der Gemeindeverbände nehmen ihre Arbeit in neuen Pastoralen Räumen auf
„Pioniere“ unterstützen Leiter

Paderborn (pdp). Einen wichtigen Beitrag für die Bildung der neuen Pastoralen Räume leisten die sieben Gemeindeverbände im Erzbistum Paderborn: Sie stellen seit Beginn des Monats Außendienstmitarbeiter (ADM) ab, die die Leiter der Pastoralen Räume in Verwaltungsdingen unterstützen sollen. Zwölf Außendienstmitarbeiter sind jetzt erstmals im Paderborner Liborianum zusammengekommen. Sie nehmen die Arbeit in jenen 13 Pastoralen Räumen auf, die sich im vergangenen Jahr als erste von insgesamt 88 auf den Weg gemacht haben.
Etwa 20 Stunden pro Monat arbeiten sie unmittelbar für den Pastoralen Raum. Einen Großteil dieser Zeit sind sie im Leiterbüro des Pastoralen Raums präsent und stehen dem Leiter sowie den stellvertretenden geschäftsführenden Kirchenvorständen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Bei dem zweitägigen Treffen nahmen die Frauen und Männer ihre künftige Aufgabe in den Blick. Dazu zählen vor allem die Organisation von Verwaltungsarbeit und Vereinfachung von Arbeitsabläufen im Pastoralen Raum, Unterstützung der Gremienarbeit und die Koordination der Zusammenarbeit mit Gemeindeverband sowie dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. Die Gestaltung von Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung und Entwicklung von Personal sowie die Bewirtschaftung von Vermögen und Liegenschaften sind weitere Aufgabenbereiche, in denen es Unterstützung gibt.
Domvikar Dr. Michael Bredeck, Geschäftsführer der Lenkungsgruppe „Perspektive 2014“, bezeichnete die zwölf Außendienstmitarbeiter wie auch die Pastoralteams als „Pioniere“ und betonte, dass diese Form der Zusammenarbeit für alle Beteiligten „absolutes Neuland“ sei. Entsprechend müsse in der jetzt beginnenden ersten Phase vieles erprobt und erlernt werden. Des Weiteren hob er hervor, dass Verwaltung kein Selbstzweck sei, sondern im Dienst der Seelsorge stehe. Entsprechend sollten sich auch die Außendienstmitarbeiter als Dienstleister in der Seelsorge verstehen. Durch ihre Arbeit könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung lebensnaher Seelsorge im großen Raum leisten, etwa wenn es darum gehe, geeignete Formen der Ansprechbarkeit und Erreichbarkeit der Mitarbeiter in den Pastoralen Räumen zu finden oder vereinfachte Verfahren für einzelne Abläufe zu entwickeln. Eine wichtige Aufgabe sei auch die Einbeziehung der Kirchenvorstände.
Als erste Schritte stehen für die Außendienstmitarbeiter die Begegnung mit den Leitern der Pastoralen Räume sowie eine Verständigung über die dringlichsten Anliegen an. Auch zu den Haupt- und Ehrenamtlichen werden Kontakte geknüpft.






