Weihbischof Matthias König gibt neuer Adelwaldschule in Allen seinen Segen
Neue Räume motivieren
Allen (emp). „Ich begrüße Sie herzlich zu der Einweihung unserer neuen Schule und freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind.“ Souverän stand Nicoletta Rana am Rednerpult. Sie ist die Schülersprecherin an der neuen Adelwaldschule, eine Förderschule für die Sekundarstufe I, auf dem Gelände des sogenannten Strüverhofs in Allen.
„Zunächst möchte ich mich im Namen aller Schüler sowohl bei unseren Architekten, als auch bei den Bauarbeitern bedanken, dass sie uns die Möglichkeit geben, an dieser neuen Schule gemeinsam zu lernen und Spaß zu haben.“ Lob und Anerkennung gab es auch für Schulleiterin Claudia Hofmann-Reichenberge: „Durch Sie ist diese Schule erst besonders schön geworden“, hob die Schülersprecherin hervor. Kreativ und herzlich habe die Schulleiterin mitgeholfen, „eine bunte Schule im wahrsten Sinne des Wortes“ zu gestalten. „Unsere neuen Klassenräume sind mit schönen Möbeln ausgestattet und bieten uns allen genug Freiraum.“ Zudem stehen den Schülern multifunktionell eingerichtete Fachräume wie beispielsweise ein spezieller Nähraum und eine Lehrküche zur Verfügung. Ziel ist es, für die Kinder und Jugendliche ein Lernumfeld zu schaffen, das ihnen breitgefächerte Zukunftsperspektiven vermittelt. Neben dem Unterricht nach den Richtlinien der Hauptschule (Sekundarstufe I) bereitet die staatliche anerkannte Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung auch auf die Ausbildung in hauswirtschaftlichen Berufen vor. Der ebenfalls zum St.-Vincenz-Zentrum gehörende Strüverhof bietet Lehrstellen in diesem Bereich an.
„Wir Schülerinnen und Schüler finden es gut, dass die Lehrkräfte den Unterricht kreativ gestalten. Unsere Wünsche werden berücksichtigt und uns wird vieles spielerisch beigebracht. Wir haben das Gefühl, dass die Lehrer hier auf uns eingehen und jeder von uns individuell behandelt wird.“ Fachlich qualifizierte Sonderpädagogen gestalten den Unterricht und leisten ganzheitliche sonderpädagogische Förderung. Durch kleine Klassengemeinschaften ist auch eine spezielle Förderung einzelner Schüler möglich.
„Die Schule gibt den Kindern eine Chance für das künftige Leben. Wir sind dazu verpflichtet, diese Chance zu schaffen“, so Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, der neben Weihbischof Matthias König und Vertretern des Trägers (St.-Vincenz-Jugendhilfe-Zentrum mit Hauptsitz in Dortmund) an der Einweihungsfeier der Schule teilnahm. Weihbischof König übernahm auch auf einem Rundgang mit Lehrerkollegium, Gästen und Schülern die Segnung der Räume.







