Aktuelle Ausgabe
2012-20

Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus Minden feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit Festhochamt

Menschliches Miteinander hat Priorität

Vorsitzende Karin Ludewig bedankt sich bei Cäcilie Michels, der ältesten ehemaligen Vorsitzenden.Foto: Lehmich

Minden. Ein Festhochamt, das kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz und der Propst am Mindener Dom, Roland Falkenhahn, in der St. Pauluskirche gemeinsam zelebrierten, war der Auftakt zur 50- Jahrfeier der kfd St. Paulus. 

von Alfred Lehmich 

In seiner Predigt bezeichnete Diözesanpräses Schmitz die Katholische Frauengemeinschaft als eine starke Weggemeinschaft, der es wichtig sei, zusammenzustehen und sich nach Jesus Christus auszurichten. Die kfd bestehe nicht aus „Mütterchen“, wie in der Anfangszeit oft gelästert wurde, sondern „das sind Frauen aus allen Schichten und Berufen, für die es im Verband entsprechende Schulung und Seminare gibt“. 

In der sich anschließenden Feierstunde im „Paulinum“ begrüßte Karin Ludewig, Vorsitzende der Frauengemeinschaft, rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Ehrengäste. In ihrem Rückblick erinnerte sie an Stationen aus der kfd-Geschichte. Die St. Paulusgemeinde besteht in Minden seit dem 1. Dezember 1958, und allmählich entwickelte sich die Frauenarbeit in der neuen Gemeinde. Am 7. Juli 1961 erfolgte die Anmeldung der Frauengemeinschaft beim Zentralverband in Düsseldorf. Im März 1965 gab es die erste Vorstandswahl, aus der Ursula Goltsch als 1. Vorsitzende hervorging. Unter ihrer Leitung trafen die Frauen sich nun regelmäßig monatlich, und die ersten Vorträge für die Mitglieder wurden organisiert. 

Die Nachfolgerin im Amt der Vorsitzenden Ursula Goltsch war 1974 Edeltraud Kehnen. Karin Ludewig bezeichnete in ihrem Rückblick die Zeit dieser Vorsitzenden als „Ära Kehnen“ und als „Blütezeit der Gemeinschaft“.

Nachdem man sich zu Zusammenkünften bisher im Hotel „Grotehof“ oder im Vorraum des Kindergarten getroffen hatte, konnte man nach dem Bau des Gemeindezentrums, heute „Paulinum“ auch platzmäßig aus dem „Vollen“ schöpfen. In dieser Blütezeit gab es viele Aktivitäten.„Bei allem Aktionismus verstehen wir uns als eine Begegnungsstätte für unsere Mitglieder. Das gemeinsame Gebet, das menschliche Miteinander, das Füreinander einstehen, die herzliche Aufnahme neu Hinzukommender – also Gemeinschaft leben und erleben – werden immer oberste Priorität haben“, schloss Vorsitzende Karin Ludewig ihren Rückblick.


23.05.2012
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