Kolping-Schwestern und -Brüder aus Mittelamerika besuchten Kolpinger in Marsberg
Kolping ist Licht in der Welt
Marsberg. Internationales Kolpingtreffen in Marsberg: Kolping-Schwestern und -Brüder aus Mexiko, Honduras, Costa Rica und der Dominikanischen Republik waren zu einer Begegnung mit Kolpingern ins Hochsauerland gekommen. Höhepunkt war ein zweisprachiger Gottesdienst unter dem Leitwort: „Kolping – auf dem Weg zur Heiligkeit“, den Propst Norbert Schröer und der Generalpräses des mexikanischen Kolpingwerkes, Padre Saùl Ragoitia Vega, mit den Kolpingern und der Gemeinde feierten.
von Matthias Nückel
Propst Norbert Schröer begrüßte die Mitglieder der mittelamerikanischen Kolpingsfamilien, die auf dem Weg zur Feier des 20. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings in Rom nach Marsberg gekommen waren. Auch zahlreiche Kolpingsfamilien waren aus den umliegenden Ortschaften mit ihren Fahnen zum Gottesdienst in der Propsteikirche erschienen.
„Das Wort Gottes lädt uns ein, Licht der Welt zu sein“, sagte Padre Saùl in seiner Predigt. Den Kolpingsfamilien falle in diesen Tagen eine ganz besondere Aufgabe zu. Dies werde in zahlreichen Projekten deutlich, die Kolping in Lateinamerika durchführe. Diese seien Ausdruck für das Licht und das Salz.
Der Generalpräses dankte den Kolpingsfamilien in Deutschland, die für die Kolpingsfamilien in Lateinamerika leuchten. Die Kolpinger dort versuchten, ihren Glauben in die Projekte fließen zu lassen. Denn, so Padre Saùl, „Glaube ohne die Tat ist toter Glaube“. Der Generalpräses würdigte die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. „Kolping ist international, Kolping ist Licht in der Welt“ – mit diesen Worten schloss er seine Predigt, die von Teresa Kessemeier für die deutschen Gottesdienstbesucher übersetzt wurde.
Der Marsberger Kolping-Vorsitzende Reinhard Fiege hatte zuvor auf die seit über 25 Jahren anhaltende Partnerschaft zwischen dem Kolping-Diözesanverband Paderborn und dem Kolpingwerk Mexiko hingewiesen. Mittlerweile wurde die Patenschaft auf andere Länder ausgeweitet. Gemeinsam mit den Kolping-Schwestern und -Brüdern in Lateinamerika sei viel Gutes getan worden, so Fiege. „Denn sie wissen, was für die Menschen am besten ist.“
Einen Teil der praktischen Hilfe in Deutschland konnten die Gäste kennenlernen: Sie nahmen an der „Aktion Rumpelkammer“ der Marsberger Kolpingsfamilie teil, deren Erlös Projekten in Mittelamerika zugutekommt.
Da sich die Delegation aus Mittelamerika auf dem Weg nach Rom befand, um dort mit Kolpingsfamilien aus der ganzen Welt des 20. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings zu gedenken, brachten die Kolpinger zum Abschluss des Gottesdienstes ihren größten Wunsch vor: Gemeinsam beteten sie vor der Statue des Gesellenvaters um die Heiligsprechung Adolph Kolpings.







