Aktuelle Ausgabe
2012-20

Jetzt im Paderborner Zentrum untergebracht

Kleiderkammer ist umgezogen

Das Team der Kleiderkammer: (von links) Helene Dabrowski, Ursula Krawinkel, Pfarrer Thomas Stolz, Helga Bartels, Marielies Hildebrand, Marianne Rese, Anita Jacke und Mechthild Floren. Foto: Berbüsse

Paderborn (ber). 24 Jahre lang war die Kleiderkammer des Pastoralverbundes Paderborn-Nord-Ost im Heinrich-Kindergarten untergebracht. Ein Jahr vor dem silbernen Jubiläum musste sie nun umziehen und ist jetzt mitten in der Stadt, in der Heiersstraße 15, zu finden. Ansonsten hat sich nichts geändert: Wenn sich donnerstags die Türen der Kammer öffnen, kommen immer noch Dutzende Menschen vorbei, die sich „normale“ Kleidung kaum leisten können.

Der Umzug war nötig geworden, weil der Heinrich-Kindergarten ausgebaut werden muss. „Aber freundlicherweise hat uns das Generalvikariat diese Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt“, erläutert Pastoralverbundsleiter Pfarrer Thomas Stolz. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen aus den städtischen Kirchengemeinden wurde das Ladenlokal renoviert, sodass Ende November die Einweihung gefeiert werden konnte. 

Zu den sieben Damen zwischen 60 und 80 Jahren, die dort jeden Donnerstag ehrenamtlich ihren Dienst versehen, gehört Marianne Rese. Sie weiß, dass Kleiderkammern gerade heute immer noch sehr wichtig sind: „Jedes Mal kommen 30 bis 40 Menschen, die bei uns gegen einen kleinen Obolus Kleidung erwerben.“ Darunter seien auch viele „Stammkunden“, die die Kammer auch als „Treffpunkt“ nutzten. Genau wie die Damen, die dort laut Marianne Rese aus zwei Gründen arbeiten: „Um anderen Gutes zu tun und weil wir zusammen auch viel Spaß haben!

 

 


23.05.2012
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