Pfarrgemeinderat St. Franziskus Neheim-Rusch wertete Fragebögen aus
Ja zum Für- und Miteinander
Neheim-Rusch. 1200 Fragebögen wurden an die Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Franziskus im Neheimer Rusch vom Pfarrgemeinderat verschickt. Durch die Beantwortung von 40 Fragen wollte der Pfarrgemeinderat seine Schlüsse über die Einschätzung der Gemeindearbeit und der allgemeinen Zufriedenheit ziehen. Vorgestellt wurde das Ergebnis auf einer Pfarrversammlung vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Lars Post. Ausgewertet wurden dafür die 170 zurück geschickten Fragebögen (14 Prozent).
von Julius Kolossa
„Mit diesem Ergebnis sind wir zufrieden“, stellten Lars Post und der an der Präsentation mitwirkende Guido Reffelmann fest. „Wir sehen, dass Interesse vorhanden und damit eine Grundlage für die weitere Arbeit vorhanden ist.“ Diese wird in der Sicherung des Gemeindelebens gesehen sowie an der Mitwirkung zur Gesamtpfarrei. „Hierbei wollen wir ein Wort mitreden“, so die Meinung der Versammlungsteilnehmer.
30 Frauen und Männer waren es, die im Saal des Franz-Stock-Zentrum darüber informiert wurden, dass 61 Prozent der Antwortenden mit dem Gemeindeleben zufrieden waren. Andere zeigten sich aufgeschlossen für lebensnah gestaltete Gottesdienste und eine breiter aufgestellte Kinder- und Jugendarbeit.
Für diese Pfarrgemeinde wird all dies noch Gültigkeit haben bis Ende Dezember 2012. „Ab dem 1. Januar 2013 soll die Neugründung der Gesamtpfarrei von Voßwinkel bis Moosfelde stattfinden“, stellte Pfarrer Stephan Jung die Zukunft vor. Die Entscheidung fiel am 23. November, sodass Erzbischof Hans-Josef Becker der Antrag auf Auflösung und Neugründung unter Beibehaltung des Patronats St. Johannes Baptist inzwischen vorliegt. Seine Zustimmung vorausgesetzt, können dann im März 2013 die 15000 Gemeindemitglieder den dann für sie zuständigen Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand wählen.
Pfarrer Jung: „Es war der Wunsch bei der Abwägung der verschiedenen Modelle, dass alle gemeinsam neu anfangen sollen.“ Die Entscheidungsträger hätten Ja gesagt für ein vernetztes Für- und Miteinander, in dem alle mit einbezogen werden. Der Startschuss dafür fiel bereits am 11. September im Kaiserhaus; in den dort aufgestellten Arbeitskreisen wurden Eindrücke zusammen getragen, die von den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen am 14. Januar bewertet werden sollen.







