Aktuelle Ausgabe
2012-20

Kommende: Rosinengespräch am 2. Februar bringt Experten an einen Tisch

Integration im Blickpunkt

Dortmund. „Vom Ausschluss zur Inklusion. Berufliche Übergänge für Jugendliche mit Migrationshintergrund“, zu diesem Thema laden die Kommende Dortmund und der DGB Region Dortmund-Hellweg im Rahmen ihrer gemeinsamen Reihe „LebensWert – im Mittelpunkt der Mensch. Rosinengespräche im Rittersaal“ am Dienstag, 2. Februar, um 18 Uhr in die Kommende ein. 


Gesprächspartner sind die frühere Rektorin der Universität Essen, Prof. em. Dr. Ursula Boos-Nünning, eine der führenden Forscherinnen im Feld der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Mitglied mehrerer Sachverständigen-kommissionen auf Bundes- und Landesebene, sowie der Integrationsbeauftragte der Stadt Dortmund, Stadtrat Wilhelm Steitz.
In der Einladung der Kommende heißt es: „Jugendliche mit Migrationshintergrund sind auf dem Ausbildungsmarkt benachteiligt. Auch bei guten schulischen Abschlüssen sind sie häufiger arbeitslos als deutsche Jugendliche. Diese geringeren Chancen auf eine Ausbildung verschärfen sich in Zeiten der Krise.“ Um folgende Fragen soll es gehen: Was sind die Ursachen für diese soziale Ungleichheit? Was ist notwendig, damit Jugendliche mit Migrationshintergrund in Ausbildung kommen? Welche politischen Ansätze werden verfolgt, um die Integration dieser Jugendlichen zu fördern?
Mit den Rosinengesprächen im Rittersaal veranstalten die Kommende und der DGB eine gemeinsame Themenreihe zum Wert des Lebens in all seinen gesellschaftlichen Facetten. Zu den Veranstaltungen der Reihe kommen profilierte Gesprächspartner  aus Gewerkschaften und Kirche, die sich im Dialog mit den Teilnehmern den Themen nähern. Bisher ging es unter anderem um Sozialdumping und Mindestlöhne, Wohnen und Wohnungslosigkeit, Migration oder Unternehmenskultur.
Weitere Informationen bei der Kommende unter der Nummer 02 31 / 20 60 50.


23.05.2012
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