Aktuelle Ausgabe
2012-20

KAB St. Liborius in Körne feiert ihren 110. Geburtstag

Herbei, ihr Männer und Jünglinge

Vorstand und die Vertrauensleute im 110. Jahr seit der Gründung der KAB in Dortmund-Körne.Foto: WeFi

Dortmund-Körne. In der „Tremonia – Zeitung und Anzeigen für Westfalen und Rheinland“ erschien am Freitag, 5. Mai 1899 unter „Provinzielle Nachrichten“ folgender Text: „Coerne. Ein katholischer Verein soll, wie aus dem Annoncenteile zu ersehen, am Sonntag, dem 7. Mai im Saale des Wirtes Berthold (heute Haus Gob­brecht) hierselbst gegründet werden.“ Und weiter heißt es …  „Also, alle herbei, alle zur Stelle, ihr kath. Männer und Jünglinge von Coerne und Wambel.“ Das war die Geburtsstunde der KAB St. Liborius vor 110 Jahren.

Als Männerverein vor 110 Jahren gegründet, hatten hier auch diese Männer der ersten Stunde die Idee zum Bau einer eigenen Kirche in Körne. Doch erst 1905 wurde die Liborikirche geweiht.
So wie damals zur Gründerzeit gibt es auch heute noch die monatlichen Vortragsveranstaltungen mit den Themen soziale Gerechtigkeit, religiöse und politische Bildung. Und der ehemals rein katholische Männerverein ist seit einigen Jahren auch geöffnet für Christen aus anderen Glaubensrichtungen. Von den Nazis wurde auch dieser Verein verboten. Nach Kriegende jedoch begann eine Wiederbelebung. In Körne besannen sich Gemeindemitglieder auf die Anfangszeit im Jahre 1899 und seit 1959 hat die Gemeinde wieder einen Männerverein. Dieser Verein wurde einige Jahre später in Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) umbenannt. Und in den 1980er-Jahren war der Verein auch für die Mitgliedschaft von Frauen geöffnet.  
So ist die KAB St. Liborius immer noch eine tragende „Säule“ der Gemeinde. Ihren 110. Geburtstag feierte die Körner KAB mit einem Dankgottesdienst.
Zum anschließenden Empfang erschienen Ehrengäste, Abordnungen der KAB-Vereine aus Dortmund und andere Körner Vereine.


23.05.2012
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