Aktuelle Ausgabe
2012-20

In Zukunft größere pastorale Räume

Heilig Kreuz und St. Joseph eine Pfarrei

Eine Urkunde weist aus, dass zum 1. April die katholische Pfarrei Heilig Kreuz Rahm-Jungferntal zur Pfarrei St. Joseph gehört (v.l.): Michael Löger, Pfarrer Jochen Andreas, Silvia Witthaut, Valentin Ploch und Propst Andreas Coersmeier. Foto: pdp

Dortmund (pdp). Im Zuge der Bildung größerer pastoraler Räume im Erzbistum Paderborn wurde zum 1. April 2010 die Pfarrei Heilig Kreuz Rahm-Jungferntal aufgehoben und deren Pfarrgebiet der Pfarrei St. Joseph Kirchlinde zugewiesen. Pfarrer Jochen Andreas, Propst Andreas Coersmeier, Valentin Ploch vom Kirchenvorstand sowie Silvia Witthaut und Michael Löger vom Pfarrgemeinderat informierten bei einem Pressegespräch über die geplanten Veränderungen.

„Die Grenze der Pfarrei St. Joseph Dortmund-Kirchlinde bilden nun die bisherigen Außengrenzen der beiden Kirchengemeinden“, erläutert Pfarrer Jochen Andreas die künftige regionale Struktur. Für den staatsrechtlichen Bereich gelte diese Veränderung mit der Unterzeichnung der Urkunden durch den Regierungspräsidenten. Die bisherige Pfarrkirche Heilig Kreuz werde ihren Namen behalten und als Filialkirche von St. Joseph geführt.
Mit der Pfarrei Heilig Kreuz wird auch der Pastoralverbund Kirchlinde-Rahm aufgehoben. Die größere St. Josephsgemeinde wird dann Teil eines größeren Verbundes mit den katholischen Gemeinden aus Dortmund-Huckarde und -Dorstfeld. Ein Prozess, der bis zum Jahr 2014 abgeschlossen sein soll.
„Mit der Umschreibung größerer pastoraler Räume wird auf die veränderte Bevölkerungsentwicklung und den damit verbundenen Rückgang der Zahl der Katholiken reagiert. So soll die Grundlage für eine Planungssicherheit bis zum Jahr 2030 geschaffen werden“, erläutert Propst Andreas Coersmeier. Es komme nun darauf an, Perspektiven für das kirchliche Leben in den größeren Bereichen zu entwickeln.
Dazu gebe es Konzeptentwicklungen in den Gemeinden und Pastoralverbünden sowie weitere perspektivische Überlegungen bei der Zukunftskonferenz der Katholischen Kirche in Dortmund am 19. Juni 2010. Mit Aufhebung der Pfarrei Heilig Kreuz werden die Aufgaben des Kirchenvorstandes vom Kirchenvorstand der Pfarrei St. Joseph übernommen.  
Pfarrer Jochen Andreas dankte daher den Kirchenvorstandsmitgliedern von Hl. Kreuz für ihre bisherige Arbeit. Am 19. und 20. Juni 2010 wird für die gemeinsame Pfarrei St. Joseph ein neuer Kirchenvorstand gewählt. „Schon jetzt danke ich allen Kirchenvorstandsmitgliedern aus der Pfarrei Heilig Kreuz, die bereit sind, bei dieser wichtigen Wahl neu zu kandidieren“, so Pfarrer Andreas.
Mit der Aufhebung der Pfarrei Heilig Kreuz höre zwar die kirchliche Selbstständigkeit des Pfarrgebietes Jungferntal- Rahm auf, aber nicht das Leben als Mitglieder einer katholischen Gemeinde am Ort, erläutert Jochen Andreas. Deshalb müsse die Geschichte von Heilig Kreuz ihren lebendigen Platz haben im Prozess der kommenden Neugestaltung der Pfarrei. 


23.05.2012
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