Kirchengemeinde Allagen/Niederbergheim dankt verdienter Mitarbeiterin mit Auszeichnung
Franziskus-Preis für Monika Greiß
Allagen (thof). Herzliche Willkommensgrüße richtete Andrea Schulte, 1. Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, anlässlich des Neujahrsempfangs der Kirchengemeinde Allagen/Niederbergheim im heimischen Pfarrheim an die Vertreter der kirchlichen und weltlichen Vereinigungen im Unteren Möhnetal. Sie nutzte dann den festlichen Rahmen des Empfangs, allen ehrenamtlich Tätigen herzlich für ihr außerordentliches Engagement im vergangenen Jahr zu danken, rief dabei alle Gruppierungen auf, wusste über jede etwas Kennzeichnendes zu berichten und zeichnete so ein Bild einer intakten und lebendigen Gemeinde, in der es unendlich viele Menschen gibt, die täglich sozial tätig sind und unverzichtbare Arbeit leisten.
Zu Beginn ihrer Ausführungen beleuchtete Andrea Schulte die Arbeit derer, die in der Allagener Kirche und der Niederbergheimer Kapelle sowie in beider Umfeld tätig sind, erinnerte an die Feierlichkeiten anlässlich von Erst- und Jubelkommunionen sowie Firmungen und ging auf die Arbeit in der katholischen Pfarrbücherei ein. Lobende Worte fand sie für beide Schützenbruderschaften, Kapellenverein, Steffensknechtesänger und Sternsinger sowie die Caritas, die mit ihrer Aktion „Urlaub ohne Koffer“ ein Zeichen setzte.
Ganz besonders hob die Vorsitzende die Feierlichkeiten zum 1200-jährigen Bestehen der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist hervor: „Kirchliche und weltliche Vereine, Gruppen und Einzelpersonen haben gleichermaßen mit angepackt, um dem Jubiläum zu einem tollen Erfolg zu verhelfen. Ihnen allen gilt unser uneingeschränkter Dank.“
Bei aller Euphorie über gelungene Aktionen erinnerte Andrea Schulte auch an schmerzliche Einschnitte, wie die Kirchengemeinde sie mit der neuen Gottesdienstordnung hinnehmen musste. Zum Abschluss ihres Vortrags stellte sie das Wirken Pastor Ernst Müllers in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen: „Fast drei Jahrzehnte wirken Sie inzwischen segensreich in unserer Gemeinde. Sie haben es geschafft, zahlreiche Gemeindemitglieder für die ehrenamtliche kirchliche Arbeit zu gewinnen und so die Grundlagen für ein Klima gelegt, in dem es einfach Spaß macht, sich für Hilfsbedürftige einzusetzen. Obwohl Sie sich schon lange hätten pensionieren lassen können, arbeiten sie weiter, um uns gezielt auf eine neue Zeit, nämlich die des Pastoralverbundes Möhnetal oder eines Gesamtpastoralverbundes der Stadt Warstein vorzubereiten.“
Einen ganz persönlichen Wunsch behielt sich Andrea Schulte bis zum Ende ihrer Ausführungen vor: „Zum Wohle unserer gesamten Kirchengemeinde wünsche ich mir ein friedvolles, von christlichen Leitlinien getragenes Miteinander der beiden Frauengemeinschaften CFrAN und kfd.“ Allen Zuhörern rief sie zu: „Unsere Gemeinschaft wird von euch getragen, die ihr euch mit viel Idealismus und absolut selbstlos für andere Menschen einsetzt.“
Gern griff Pastor Müller die Ausführungen seiner Vorrednerin auf und nannte das vergangene Jahr angesichts vielfältiger Vorkommnisse „ein Jahr der Prüfungen“. „In der Kirche der heutigen Zeit kann man sich nicht mehr einfach nur bedienen lassen. Vielmehr sind alle Menschen aufgerufen, sich als bekennende Christen zu präsentieren, selbst aktiv zu werden und so dazu beizutragen, dass sich unsere Kirche trotz vieler Hindernisse weiter positiv entwickeln kann.“ Kurz ging Pastor Müller dann auf die zu erwartenden Veränderungen bei Bildung immer größerer Pfarrverbünde ein: „Alle Vereine, kirchliche und weltliche gleichermaßen, sind aufgerufen, sich noch stärker in einer und für eine Gemeinschaft einzubringen. Nur dann können einzelne Gemeinden ihre Identität bewahren.“
Mit sichtbarer Freude wandte sich Pastor Müller dann der Vergabe einer Franziskus-Statue zu, die er seit Jahren einer Person verleiht, die sich in her-aus-ragen-der Weise im sozialen Bereich eingesetzt hat. Monika Greiß durfte den Preis schließlich in Empfang nehmen und sich dabei über den Beifall der Besucher freuen. Kurz beschrieb Pastor Müller die Arbeit von Monika Greiß: „Sie ist seit über zehn Jahren Vorsitzende des Trägervereins der NestWerkstatt, hat sich maßgeblich für den Bau des Kindergartens eingesetzt und ihn nun über zehn Jahre lang erfolgreich geführt. Ihr Engagement ist umso höher zu bewerten, da sie voll berufstätig ist und eine Familie zu betreuen hat. Wir alle können nur größte Hochachtung vor ihrer Leistung haben.“







