Aktuelle Ausgabe
2012-5

Diözesankomitee bereitete Kirchentag vor

„Auf Wiedersehen in München“

Laden gemeinsam ein zum Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2010 in München (v. l.): Ansgar Kaufmann, Dr. Reinhard Voss, Erzbischof Reinhard Marx, Hans-Georg Hunstig, Alois Glück, Markus Ziganki. Foto: Diözesankomitee

Paderborn / München. „Grüßt mir die Paderborner Heimat und bringt viele Westfalen zum Kirchentag mit! Auf Wiedersehen in München!“ Mit diesen Worten verabschiedete der Erzbischof von München und Freising, der frühere Paderborner Weihbischof Reinhard Marx, die Vertreter des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn.

Mitglieder des Diözesankomitees hatten sich in Freising zur Vorbereitung des 2. Ökumenischen Kirchentages mit den Vertretungen der anderen 26 Diözesanräte Deutschlands im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) getroffen. Dort kamen sie auch mit Alois Glück, dem Präsidenten des ZdK, und Erzbischof Marx zusammen, die die katholischen Gastgeber dieses Kirchentages im Mai sind.
Die Gremien konnten sich von dem guten Planungsstand überzeugen. So geht zum Beispiel in diesen Tagen das Programmheft für über 1000 Veranstaltungen des Kirchentages in Druck, das Ende März in einer Auflage von 180 000 verschickt wird. Alle zeigten sich zuversichtlich, dass es ein großes Treffen der Christen wird. Der 2. Ökumenische Kirchentag wird zusammen mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag und der Evangelischen Landeskirche von Bayern unter dem Leitwort: „Damit ihr Hoffnung habt“ veranstaltet.
Die Paderborner Delegation sieht jetzt ihren Schwerpunkt darin, weiter für die Teilnahme am Kirchentag zu werben. „Mit unseren Freunden aus der Evangelischen Kirche rufen wir noch einmal unsere Pfarreien, Verbände und Einzelne auf: Meldet euch an, macht euch auf die Socken nach München, und lasst den Kirchentag zu einem großen Hoffnungsfest werden“, betonte Ansgar Kaufmann, der Vorsitzende des Paderborner Diözesankomitees.
In ihren Beratungen beschäftigten sich die Vertreter der Diözesanräte auch mit neuen Anregungen zum gesellschaftspolitischen Einsatz der Kirche. So wurde ihnen das Modell eines neuen unternehmerischen Ansatzes für einen sozial orientierten Wirtschaftsbetrieb in Verbindung mit der „Armutsbekämpfung durch Mikrokredite“ des Friedensnobelpreisträgers M. Yunus vorgestellt. Für reichlich Gesprächsstoff sorgte auch das Projekt „Seniorennetzwerke“, das die Diözese Rottenburg-Stuttgart präsentierte.

Nähere Informationen zum Ökumenischen Kirchentag in München unter www.oekt.de sowie unter www.dk-paderborn.de.


05.02.2012
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