Ketteler-Cardijn-Werk feierte 25-jähriges Jubiläum
Einsatz für ein besseres Diesseits
Olpe/Siegen. Das KAB/CAJ Ketteler-Cardijn-Werk (KCW) Olpe hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Den Auftakt bildete der Gemeindegottesdienst in der St.-Marien-Kirche Olpe, der musikalisch von dem Vinzenz-Pallotti-Chor unter der Leitung von Thomas Alfes Zeppenfeld mitgestaltet wurde.
Dechant Friedhelm Rüsche schlug in seiner Predigt zum Johannesevangelium eine Brücke in die heutige Zeit. So wie Jesus in der Mittagshitze den Lebensdurst der Frau am Jakobsbrunnen erkennt und ihn mit lebendigem Wasser stillt, handelten die Namenspatrone des KCW, Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler und Kardinal Joseph Car-dijn, zu ihrer Zeit. In der „Hitze der Industrialisierung“ richteten sie in Anbetracht der menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen ihre Bemühungen auf eine Verbesserung der Lebensumstände der arbeitenden Bevölkerung. Die christliche Botschaft vertröste nicht auf ein besseres Jenseits, sondern fordere den Einsatz für ein besseres Diesseits.
An dieser Botschaft in der Tradition der katholisch-sozialen Bewegung orientiert sich das Ketteler-Cardijn-Werk seit seiner Gründung. Das bekräftigte Georg Keppeler als Vorsitzender des Ketteler-Cardijn-Werks in seiner Begrüßungsansprache bei der Zusammenkunft im Anschluss an den Gottesdienst.
Das Ketteler-Cardijn-Werk ist froh, zur Pfarrgemeinde St. Marien zu gehören. Ohne die langjährige kirchliche Unterstützung und ohne die Förderung des Erzbischöflichen Generalvikariates Paderborn wäre die Entwicklung des KCW in dieser Form so nicht möglich gewesen. Erzbischof Hans-Josef Becker, der verstorbene Kardinal Johannes Joachim Degenhardt, Weihbischof Manfred Grothe sowie Kardinal Reinhard Marx zeigten durch ihre Besuche die besondere Verbundenheit mit dem Ketteler-Cardijn-Werk in den 25 Jahren.
Herzlich dankte Georg Keppeler den Mitarbeiter/-innen der verschiedenen Projektfelder. Für 10-jährige Betriebszugehörigkeit überreichte er Wilhelm Rademacher und Christoph Schneider jeweils eine Urkunde. Keppeler stellte besonders die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, dem Kreis Olpe und der ARGE Olpe, dem heutigen Jobcenter, anerkennend heraus.







