Die Jugendkirche Bielefeld bekommt in St. Joseph einen festen Standort
„Eine geniale neue Heimat“
Bielefeld (rtl). „Ist sie nicht schön?“ Herbert Bittis, Pastor der Jugendkirche Bielefeld, hält einen Moment inne, um die Architektur von St. Joseph zu bewundern. In dem Gotteshaus, mitten in Bielefeld, hat die Jugendkirche nach vier Jahren ohne festen Standort nun ihre Heimat gefunden. Ein glücklicher Umstand, der am Sonntag, 21. September, ab 18 Uhr in St. Joseph gefeiert wird.
„Das ist für uns alles neu, wir wissen ja noch gar nicht, wie Alltag funktioniert“, erklärt Bittis. Doch nicht nur den Alltag der Jugendkirche gilt es derzeit zu organisieren, die Aktivitäten müssen auch mit der St.-Joseph-Gemeinde abgestimmt werden. Schließlich ist die Situation für die Gemeinde ebenfalls neu. Bittis, der zugleich neuer Pfarrer im Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-Ost ist, ist dankbar für die große Bereitschaft der Gemeinde, die Jugendlichen aufzunehmen. „Sie stellt den Jugendlichen schließlich das Allerheiligste zur Verfügung, das sie hat: ihre Kirche.“
An Bewährtem möchte Bittis trotz der neuen Möglichkeiten des Alltags weiterhin festhalten. So wird es nach wie vor Gottesdienste an kultigen Orten oder eine monatliche, große Aktion geben. „Wir erfinden die Jugendarbeit nicht neu“, erklärt Bittis. Dennoch, da ist er sich sicher, gibt es noch viele Ansatzmöglichkeiten, etwa bei der Zusammenarbeit mit Schulen. Oder wie mit der Ausstellung „Young. Yedi. Josef“, die noch bis zur Eröffnung Fotografien eines möglichen Lebens des jungen Josef zeigt. „Es gibt so viele Jugendszenen, wir werden nicht in alle reinkommen“, auch da ist sich der Pastor sicher. Aber wenn es gelänge mitzubekommen, wie Jugendliche „ticken“, dann sei schon einer seiner Wünsche erfüllt.
Die Örtlichkeiten findet Bittis jedenfalls „genial“, vor allem, da St. Joseph sehr zentral liegt und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.







