Aktuelle Ausgabe
2012-20

Gelebte Zusammengehörigkeit: In Möhnesee arbeiten die pastoralen Gremien Hand in Hand

Eine Gemeinde ist „unterwegs“

Im Pastoralverbund Möhnesee arbeiten die pastoralen Gremien Hand in Hand: Diese positive Bilanz zogen alle Beteiligten jetzt bei einem gemeinsamen Gremientreffen.

Möhnesee (stn). Einer für alle, alle für einen: Besser könne man die aktuelle Zusammenarbeit zwischen den Seelsorgern des Pastoralteams und Gemeindemitgliedern, aber auch den neu gebildeten Gemeindeausschüssen und dem Gesamtpfarrgemeinderat in Möhnesee nicht beschreiben. Das sagt Fabiola Vorderwülbecke, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, und berichtet von einem ganz besonderen Gefühl der Zusammengehörigkeit im Pastoralverbund Möhnesee. Dieses sei unlängst bei einem gemeinsamen Gremientreffen – verbunden mit einem feierlichen Gottesdienst und Kennenlernabend für alle Beteiligten – spürbar geworden. Dabei sei vor allem eines erlebbar gewesen: „Die Gemeinde ist unterwegs.“

Das Zusammenwachsen und die konstruktive Zusammenarbeit, die in Möhnesee bereits seit zehn Jahren praktiziert wird, seien in besonderem Maße Pfarrer Dr. Gerhard Best in seiner Funktion als Leiter des Verbundes zu verdanken. „Seine Weitsicht, Diplomatie und Kunst des Zusammenführens und auch sein Blick auf kleinere Gemeinden und deren Berechtigung zur Dazugehörigkeit“ veranlassten, so Vorderwülbecke, „dass die einzelnen Gremien so motiviert und konstruktiv kooperieren“.

 Seit den letzten Wahlen im November gebe es in Möhnesee nur noch einen Pfarrgemeinderat, aber in den Orten jeweils einzelne Gemeindeausschüsse für die organisatorische Arbeit vor Ort. Jedes dieser Gremien habe in den letzten Monaten seine Arbeit aufgenommen, berichtet die Vorsitzende. Seitdem laufe die Zusammenarbeit wirklich gut. 

In seiner Predigt unterstrich Pfarrer Dr. Gerhard Best auch noch einmal die Wichtigkeit des Gebets, auch mit dem Gedanken der Gemeinschaft von zwei oder drei in seinem Namen. Dabei griff er das Leitwort „einer für alle, alle für einen“ auf und bezog es auf die verschiedenen Geistesgaben. Er appellierte an das Entdecken und Einsetzen der unterschiedlichen Charismen in den Gemeinden. In Möhnesee werde seit über zehn Jahren „Pastoralverbund praktiziert und gelebt“. Während dieser Zeit sei die Zusammengehörigkeit immer selbstverständlicher geworden. 

Dass der Begriff „Kennenlernen“ in Möhnesee nicht als Floskel daherkommt, bewiesen im Verlauf des Beisammenseins alle Beteiligten. In familiärer Atmosphäre habe man sich ausgetauscht. „Kennenlernen ist ein  Prozess, der niemals ganz abgeschlossen wird“, sagt Fabiola Vorderwülbecke. Das bedeute, sich vertraut zu werden, Namen zu Gesichtern werden zu lassen, aber auch Neues zu entdecken. Genau darum gehe es, „wenn wir für das Leben im Pastoralverbund Möhnesee Sorge tragen“ – jeder in seinem Aufgabenfeld, jeder an seinem eigenen Platz und mit seinen ganz eigenen Fähigkeiten. „Aber verbunden mit dem Band der Zusammengehörigkeit.“


22.05.2012
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