Katholische Erwachsenen- und Familienbildung bietet Unterstützung für die Pastoral vor Ort
Ein „passgenaues Baukastensystem“

- Präsentieren die neuen Bildungsangebote: Franz-Josef Volmert, der Leiter der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung, Monsignore Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, und Ludger Vollenkemper, Leiter des Bereiches Katholische Bildungsstätten in der KEFB ( v. l.).
Erzbistum. Ein interessantes Paket hat die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn (KEFB) zur Unterstützung der Pastoral vor Ort geschnürt. Doch eigentlich sind es drei Pakete mit Seminarangeboten in den Bereichen Glaube und Religion, Qualifizierung für Ehrenamtliche und Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, die Ludger Vollenkemper, der Leiter des Bereichs Katholische Bildungsstätten bei der KEFB, jetzt vorgestellt hat.
von Andreas Wiedenhaus
„Wir möchten mit diesen Angeboten sowohl die Pastoral der Berufung als auch die Entstehung der neuen pastoralen Räume begleiten und unterstützen“, erläutert Vollenkemper den Hintergrund des Projektes. Die Angebote richten sich laut Vollenkemper „an alle in der Pastoral Tätigen“ und sind „bistumsweit abrufbar“. Buchbar seien sie ab sofort über die Katholischen Bildungsstätten in Arnsberg, Bielefeld, Dortmund, Olpe und Paderborn.
Jedes Paket enthält in einer kleinen Faltschachtel eine Reihe von Flyern, die die einzelnen Angebote vorstellen und mögliche Inhalte der einzelnen Kurse beschreiben. Im Themenfeld Glaube und Religion reichen diese vom Entdecken der eigenen Berufung über das Verhältnis des christlichen Glaubens zu anderen Religionen bis zu religiösen Wochenenden für Familien. Auch Bibelkurse oder Lektorenschulungen gehören dazu. Bei der Qualifizierung für Ehrenamtliche geht es unter anderem um Kooperationen im Pastoralen Raum, die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern oder darum, wie Projekte im pastoralen Raum in die Tat umgesetzt werden können. Der Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit enthält beispielsweise Angebote wie die Gestaltung von Pfarrbriefen oder Schaukästen sowie Grundlagen der internen Kommunikation oder der Pressearbeit.
Ludger Vollenkemper: „Alle Seminare können inhaltlich und zeitlich an die Gegebenheiten in den einzelnen Pastoralverbünden angepasst werden – ein Programm, das individuell zugeschnitten und passgenau ist.“ Die Angebote seien selbstverständlich einzeln buchbar und kombinierbar: „Auf Wunsch können auch spezielle neue Kursbausteine entwickelt werden.“ Hinzu komme darüber hinaus, dass die Durchführung der Veranstaltungen durch die KEFB auch finanziell unterstützt werde.
Monsignore Thomas Dornseifer, der Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, sieht in den neuen Seminarangeboten einen wichtigen Schritt auf dem Weg, das „Weiterleben des Glaubens in unseren Ortskirchen zu sichern“: „Damit unterstützen diese Bildungsangebote für Gruppen, Gremien und Interessierte ein Kernanliegen unseres Erzbischofs!“






