Umfassende Renovierungsarbeiten in der katholischen Kirche in Dortmund-Mengede beendet
Ein neuer Anstrich für St. Remigius
Dortmund. „Unsere Kirche soll für die Menschen ein pastoraler Ort sein, an dem sie gerne zu Gebet und Gottesdienst zusammenkommen“, sagt Pfarrer Hubert Werning von der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius im Dortmunder Stadtteil Mengede. Damit die St.-Remigius- Kirche das auch in Zukunft sein kann, waren umfassende Renovierungsarbeiten, insbesondere im Innenraum des Gebäudes, notwendig geworden.
von Anna Petri
Vor etwa drei Jahren habe man sich entschieden, die Renovierung vorzunehmen, so Werning. Notwendig geworden waren diese Maßnahmen aufgrund erheblicher Feuchtigkeitsschäden, besonders im Innenraum des Kirchengebäudes. „Der Putz bröckelte an den Wänden bereits ab, die Feuchtigkeit stellte eine massive Bedrohung für die Statik des Kirchengebäudes dar“, erklärt Pfarrer Werning. Nach einer längeren Planungsphase des Kirchenvorstands mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn und dem Gemeindeverband Dortmund wurde die umfassende Sanierung beschlossen.
„Die Wände wurden trockengelegt und neu verputzt“, berichtet Werning. „Alle Fugen mussten neu ausgetauscht werden.“ Darüber hinaus wurden die Gesimsflächen am Kirchturm mit Abdeckungen aus beschichtetem Aluminium versehen, um weiteres Durchfeuchten und Hinterlaufen des Putzes zu verhindern. Eine weitere Maßnahme, die durchgeführt wurde, waren Malerarbeiten. Der durch aufsteigende Feuchte und Versalzung geschädigte Putz im Innenraum der Kirche musste im Sockelbereich der Wände und Säulen, bis auf Höhe der Bänke abgeschlagen, und nach Behandlung der Schadstellen und Risse mit einem Sanierputz und Anstrich instand gesetzt werden.
„Dies ist wirklich sehr gut gelungen“, freut sich Pfarrer Hubert Werning und zeigt stolz auf den neuen hellgelben Anstrich an den Wänden im Innenraum. „Der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Anstrich ist kaum zu bemerken.“ Auch im Altarraum mussten Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Risse im Gewölbe mussten auf die gleiche Weise behandelt werden. Darüber hinaus musste der im Dachraum vorhandene Laufsteg beidseitig mit einer Geländerkonstruktion aus Holz gesichert werden, die Sockelleisten aus Naturwerkstein wurden ebenfalls erneuert. Des Weiteren wurde der schadhafte Außenputz am Turm entfernt.
„Die umfangreiche Innenrenovierung ist nun endlich abgeschlossen“, berichtet Pfarrer Werning. Er sei darüber sehr froh, denn während der Renovierungsarbeiten haben die Gottesdienstbesucher natürlich so mache unvermeidbare Beeinträchtigung hinnehmen müssen. Da die Heizungsluft den Staub, der durch die Arbeiten entstanden ist, hätte aufwirbeln können, wurde für die Dauer der Renovierungsarbeiten nicht geheizt. Bei kaltem Wetter hätte daher eine Verlegung der Gottesdienste ins Gemeindehaus eine Alternative dargestellt.
„Die Gesamtkosten der Renovierungsarbeiten beliefen sich auf etwa 78250 Euro.“ Zur Finanzierung sei aus Kirchenmitteln ein Zuschuss in Höhe von 54775 Euro bewilligt worden. Die Türkollekten für die Bausubstanzerhaltung beliefen sich auf 5678 Euro, den Rest versuche die Gemeinde durch Spenden zu finanzieren, so Werning.
Nach Abschluss der Innenrenovierung müsse man sich nun um eine Reinigung der Orgel kümmern. Die Arbeiten sollen nach Weihnachten in Angriff genommen werden. Der Weihnachtsgottesdienst in St. Remigius sei der vorerst letzte Einsatz der Orgel, bevor diese zu Teilen abgebaut und gereinigt würde, sagt Pfarrer Werning und fügt hinzu: „Die große Orgel ist ein ganz besonderes Instrument mit wunderbarem Klang“. Daher hoffe er, dass die Arbeiten an der Orgel schnell durchgeführt würden und die Gottesdienste bald wieder durch die beeindruckende Orgelakustik bereichert werden können.







