Geseker Altenheim hat oft tierische Gäste / Erfolg im Demenzbereich
Debbie und Kira zu Besuch
Geseke. Es war ein gutes Angebot. Die meist dementen Bewohner genossen die jeweiligen Besuche der „Therapiehunde“. Doch für das Altenheim Haus Maria in Geseke blieb die Frage der Kosten bei dem Zusatzangebot. Mit Hilfe eines Sponsors wird das Projekt jetzt zunächst weiterlaufen können.
von Christian Schlichter
„Debbie“ und „Kira“ heißen die beiden großen Berner Sennenhunde, die einmal wöchentlich die Bewohner des Wohn- und Pflegezentrums Haus Maria besuchen. „Die Tiere sind speziell ausgebildet für die Arbeit mit auch dementen Menschen“, berichtet Astrid Marx-Vehlings, Assistenz der Heimleitung. Die großen Hunde sind reiz-unempfindlich, selbst wenn ein Senior ungewollt nach ihnen schlägt, schnappen sie nicht zu.
Tiere im Heimalltag, das ist in Geseke keine Besonderheit. Neben Debbie und Kira ist sogar auch ab und zu ein „Therapieschwein“ im Hause. Der Kontakt tut den Bewohnern gut. „Besonders demente Senioren sind dann viel wacher und nicht mehr so in sich gekehrt“, beschreibt Marx-Vehlings. Eine Erfahrung, die auch Pflegedienstleitung Petra Wessel gern bestätigt.
Einmal in der Woche sind die Berner Sennenhunde zu Gast im Geseker Haus Maria. Der erste Weg der Vierbeiner führt in den Tagesraum, jeder Bewohner, der möchte, darf die Tiere streicheln oder mit ihnen spielen. Nach der Runde dort geht es auch zu den bettlägerigen Patienten.
Zukünftig übernehme die Sparkasse Geseke die Kosten dieser Einsätze, hat das Haus nun einen Spender zumindest für das nächste halbe Jahr gefunden. Über ihr soziales Engagement finanziere die Sparkasse Geseke die Kosten für den Einsatz der Therapiehunde, die jeweils über eine professionelle Hundetrainerin in Brilon gebucht werden müssen.







