Aktuelle Ausgabe
2012-20

Gruppe aus dem Pastoralverbund Bigge übergab Spenden in Benin

Besuch bei Kolping-Freunden

Die Reiseteilnehmer Pastor Richard Steilmann, Klaus Straberg (Bigge), Dorothea Franken (Bigge), Arnold Schulte (Antfeld), Anna-Lena Reuter (Helmeringhausen) und Stefanie Hillebrand (Helmeringhausen) mit Bischof Viktor Agbanou und Marcellin Djanato.

Bigge. Einer Gruppe von sechs Personen aus dem Pastoralverbund Bigge besuchte kürzlich einige Kolpingsfamilien und deren Projekte in Benin. 

Inzwischen gibt es 17 Kolpingsfamilien in dem afrikanischen Land. Vergangenes Jahr wurde ein Kolping-Zentralverband gegründet, dessen Sitz in Agbanto liegt. Der Vorsitzende des Kolping-Zentralverbandes, Marcellin Djanato, begleitete die Sauerländer durch das Land. Die Besuche bei den Kolpingsfamilien waren immer Tagestouren. Es ging über schlechte Straßen mit derben Schlaglöchern. 

Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch bei Bischof Viktor Agbanou in Lokossa. Der Bischof spricht sehr gut Deutsch. Bischof Agbanou unterhält in kirchlicher Trägerschaft mehrere soziale Einrichtungen, wie etwa ein Blindenheim und ein Haus für körperlich behinderte Kinder.

Anna-Lena Reuter bleibt für einige Monate in Benin. Sie wohnt zurzeit in der bischöflichen Behörde und absolviert zunächst ein Praktikum in einem Behindertenheim und später in einem Blindenheim. Danach wird sie noch in Cotonou ein Praktikum im SOS-Kinderdorf machen und dann zum Abschluss in Agbanto ein Praktikum in einer Grundschule und einem Kindergarten. 

Dem St.-Adolph-Kolping-Krankenhaus konnten die Besucher aus Bigge ein neues Ultraschallgerät, ein EKG-Gerät und einen neuen Kühlschrank für Medikamente übergeben. Ebenso wurden noch dringend notwendige Medikamente gekauft. Ein Beatmungsgerät für Kleinkinder ist bestellt und wird in Kürze im Krankenhaus in Betrieb genommen. Im Krankenhaus arbeiten neben Hebamme und Arzt noch 15 Angestellte in Pflege, Labor und Apotheke. In den kommenden Monaten bekommen das Labor und die Apotheke noch eine Klimaanlage. 

Das gespendete Geld ist auf das Konto des Krankenhauses überwiesen worden. Jeder gespendete Cent ist dort angekommen. Von dem Geld wurden die Geräte, Kühlschrank und Medikamente gekauft.


19.05.2012
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