Gemeinde St. Franziskus Xaverius organisiert Solidaritätslauf
Barop für Brasilien
Dortmund-Barop. Die Baroper Katholiken gehen auf die Straße – und das bereits zum dritten Mal: Nach zwei erfolgreichen Aktionen organisiert die Gemeinde St. Franziskus- Xaverius wieder einen Solidaritätslauf für Straßenkinder in Brasilien.

- „Laufend Gutes tun“: Wenn beim Baroper Solidaritätslauf am 1. Juni der „Startschuss“ fällt, gibt es für die Teilnehmer kein halten mehr. Foto: privat
Zum Gemeindefest am Sonntag, 1. Juni, werden die Straßen rund um die Kirche für den Verkehr abgesperrt und nach dem Gottesdienst können die Turnschuhe geschnürt werden.
Wie in den vergangenen Jahren auch soll damit ein klares Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität gesetzt werden. Ziel ist die finanzielle Unterstützung des Straßenkinderprojekts „Avicres“, das seit über 20 Jahren von Johannes Niggemeier geleitet wird. Avicres arbeitet in den Elendsvierteln von Nova Iguacu, westlich von Rio de Janeiro. Dort führen Kinder einen Kampf ums nackte Überleben, in ständiger Angst vor Killerkommandos, schutzlos gegenüber Drogen und Prostitution.
„Wir freuen uns wieder auf die Zusammenarbeit mit den Baroper Turnvereinen, mit Laufgruppen und Schulen“, sagen die Teilnehmer des Vorbereitungsteams: „Wie häufig haben Kirche und Sport sonst Gelegenheit, etwas Gemeinsames zu tun?“ Im Anschluss an den Lauf gibt es für die Läufer eine attraktive Tombola, im Moment fehlt aber noch der Hauptgewinn. „Vielleicht hat ja noch jemand eine gute Idee“, hoffen die Organisatoren. Darüber hinaus hoffen die Baroper, dass kein Kind seine Runden drehen muss ohne einen Sponsor, der einen Betrag für die Spendenkasse gibt.
Deshalb wird unter dem großen Kreuz vor der Kirche ein „Sponsorentreffpunkt“ eingerichtet. Dort können alle Platz nehmen, die bereit sind, ein Kind zu unterstützen.
Näheres zum Ablauf im Internet unter: www. sankt-franziskus-xaverius.de






