Aktuelle Ausgabe
2012-20

SkF Hörde beteiligt sich an Caritas-Aktion

Außer Respekt kommt nichts in die Tüte

Haben Respekt: SkF-Geschäftsführerin Susanne Smolen (Mitte) mit den Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros Sabine Eggert und Liane Meier-Steinrücken (v.l.). Foto: skf Hörde

Dortmund-Hörde (ber). Der Sozialdienst katholischer Frauen Hörde beteiligt sich in diesem Jahr an der Respekts-Kampagne des Deutschen Caritasverbandes. Und löste damit einen Ansturm von Besucher in ihrem Begegnungszentrum aus.

Aufmerksam auf die Botschaft der Aktion wollte der SkF machen, so Geschäftsführerin Susanne Smolen: „Jeder Mensch hat Rechte, die ihm niemand streitig machen darf.“ Dabei sind Menschen aufgerufen, eine Tüte mit dem Aufdruck „Respekt“ zu erwerben und mit ihr einkaufen zu gehen. Zunächst habe der SkF nur das Schaufenster und den Saal im Begegnungszentrum B3 an der Niederhofener Straße 52 in Hörde dekorieren wollen, erinnert sich Smolen.
Mit der Reaktion der Besucher hätten dann aber weder sie noch die Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros, Sabine Eggert und Liane Meier-Steinrücken gerechnet. Immer wieder mussten neue Tüten beim Diözesanverband nachgeordert werden. Derzeit ist der Engpass sogar so groß, dass kaum noch welche ausgegeben werden können.
Eigentlich sollte die Kampagne zunächst unter anderem auf Obdachlose aufmerksam machen. Doch im B3 entwickelte sie eigene Gesetze.
Viele der Besucher diskutierten lange und gerne über den Respekt in der heutigen Gesellschaft. Es sprachen sowohl Betroffene als auch auch Außenstehende über ihre Erfahrungen und Gedanken zum Respekt in der heutigen Gesellschaft.
Bunt und vielfältig wie die Reaktionen sei ja auch die Kampagne, so Susanne Smolen. „Sie soll in erster Linie zum Nachdenken und Handeln anregen.“ Das sei im B3 wirklich gelungen, freuen sich die Mitarbeiterinnen.
Weitere Informationen unter 0231/4270817 oder unter stadtteilbuerohoerde@gmx.de


19.05.2012
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