„Campus-Akademie“ in der Schwerter Akademie
Abenteuer Menschsein
Schwerte. „Woher – Wohin? Abenteuer Menschsein“ – Unter diesem Leitwort stand die Campus-Akademie der Katholischen Akademie Schwerte, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 aus dem gesamtem Erzbistum Paderborn nahmen teil. Sie mussten sich um die Teilnahme bewerben und wurden durch eine Kommission ausgewählt und eingeladen.
Die Jugendlichen kamen mit gemischten Gefühlen „Was wird uns erwarten?“ „Werden wir neue Ansichten und Einsichten erwerben?“ „Wie werden die übrigen Teilnehmer sein?“ Nach der Anfangsrunde waren viele dieser Fragen schon beantwortet, höchst engagierte und motivierte junge Erwachsene wollten die Herausforderung dieser Akademie gemeinsam annehmen.
Sie erlebten Begegnungen und Gespräche mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kunst und Kirche. Gesprächspartner waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete Marie-Louise Dött, Weihbischof Matthias König, der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen oder der Intendant der Klavierfestspiele Ruhr, Prof. Franz Xaver Ohnesorg. Nicht nur die Begegnung mit dem Festspielintendanten, auch ein Besuch des Konzertes von Nelson Freire im Rahmen des Klavierfestivals steht auf dem Programm. Der Höhepunkt der diesjährigen Akademie war der „Campus – Klima Gipfel“. Eine hochkarätige Gruppe von Experten ging der Frage nach: „Sind wir noch zu retten? Zur Zukunft unseres Planeten“.
Mit dabei waren unter anderem Prof. Dr. Gerd Morgenstern, Experte beim UN-Klimarat, dem letztjährigen Friedensnobelpreisträger, der ehemalige Rektor der Universität Dortmund, Prof. Dr. Paul Velsinger, oder Dr. Christopher–Tyrone Mc Donald, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen unter anderem bei der UN–Klimakonferenz im Dezember vergangenen Jahres.
Den Abschluss bildete das Campus Fest, bei dem auch Teilnehmer der 2007er Campus–Akademie dabei waren.
Zusammen mit Dr. Ulrich Habecke, einem ehemaligen Leiter des WDR–Programmbereichs „Philosophie und Theologie“, entstand ein Radio-Feature. Überdies wurde im täglichen „Campus-Journal“ über Ablauf, Begegnungen uns Stimmungen berichtet.
Trotz des dichten Programms blieb auch noch genügend Zeit für gemeinsame Begegnungen, Sport und Spiele.




