Aktuelle Ausgabe
2012-20

60-jähriges Bestehen der Pfadfinder in Hagen-Hohenlimburg

500 Gäste feierten mit

Kein Pfadfindertreffen ohne Lagerfeuer und Gesang. Fotos: Steinhofer
60 Jahre Pfadfinder in Hagen-Hohenlimburg: Geburtstagswerbung auf dem Sweat­shirt

Hagen-Hohenlimburg. Der Pfadfinder-Stamm St. Georg der Bonifatiusgemeinde in Hagen-Hohenlimburg feierte seinen 60. Geburtstag – und viele feierten mit:

Aus dem ganzen Bezirk Ruhr-Sauerland waren die „Pfadis“ aus acht Stämmen mit ihren Gruppenleitern gekommen, rund 500 Personen insgesamt. Für die Organisatoren keine leichte Aufgabe, denn alle wollten unterhalten und verpflegt werden. Das Vorbereitungsteam hatte sich jedoch einiges einfallen lassen.
Am ersten Abend zogen alle gemeinsam von den Lennewiesen mit Fackeln, eskortiert von der Feuerwehr, durch die Innenstadt bis zu den alten Gemäuern des Hohenlimburger Schlosses. Musikalisch begleitet wurde die Menge von der Pfadfinderhymne „Flinke Hände, flinke Füße“. Stefan Welzel, Sprecher des Pfarrgemeinderates der Bonifatiusgemeinde, hatte dafür gesorgt, das dieses Lied vom Glockenturm des Hohenlimburger Rathauses gespielt wurde.
Nach einer kurzen Nacht folgte ein Stationsspiel, das sich bis zu den Ruinen der Raffenburg erstreckte. Diesen Tag rundete die Band „Küppers Becks und Brinkhoffs“ ab. Die zwei Gitarristen und der Schlagzeuger hielten für zweieinhalb Stunden die Jungen und Mädchen bis in die Nacht wach. Ihren Sonntagsgottesdienst feierte die Bonifatiusgemeinde im Freien, oberhalb der Zelte im Lennepark. Die drei Geistlichen, Pfarrer Dieter Aufenanger, Pastor Antoni Klemens und Pfarrer im Ruhestand Gottfried Marx hatten die Messe unter das Thema: „Gemeinsam sind wir mehr“ gestellt.
Zur bleibenden Erinnerung wurde zusammen mit Bezirksvorsteher Hermann Hulverson und dem Bezirksamtsleiter Peter Königsfeld eine Eiche im Lennepark gepflanzt. „So wie dieser Baum Wurzeln hat, damit sich die Krone enfalten kann, soll unser Pfadfinderstamm auch die nächsten 60 Jahre jungen Menschen Halt geben, sodass sie ihre Fähigkeiten und Ideen frei entfalten können“, sagte Vorstandmitglied Gerd Pleschinger.
Als Überraschungsgast war Schwester Thabita aus Südamerika gekommen. Für sie sammeln die Pfadfinder gemeinsam mit dem Roten Kreuz schon lange dreimal im Jahr Altpapier im Stadtgebiet. Von dem Erlös wird die Ausbildungsarbeit des Roten Kreuzes unterstützt und von dem Anteil der St.-Georgs-Pfadfinder die Arbeit der Ordensfrau.
Für die Organisatoren, Hiltrud Steinhofer-Haurand, Bianca Hatteng-Kersten, Gerd Pleschinger vom Vorstand und Wöflingsleiter Christian Hoppmann, gab es jede Menge Lob und für die angereisten Teilnehmer einen schicken Jubiläumsaufnäher als bleibende Erinnerung für ihre Pfadfinderkluft.
Meinolf Steinhofer


19.05.2012
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