Jubiläum in der Namen-Jesu-Gemeinde Dreis-Tiefenbach
40 Jahre „Familienkreis 8“
Dreis-Tiefenbach. Sein 40-jähriges Bestehen beging jetzt der „Familienkreis 8“ der Namen-Jesu-Gemeinde Dreis-Tiefenbach. In der Bildungsstätte „Sankt Bonifatius“ in Elkeringhausen ließen die „Jubilare“ mit ihrem Initiator, Pfarrer i. R. Heinz-Günter Dimmerling, die Erlebnisse der 40 Jahre Revue passieren.
Anfang 1970 trafen sich auf Anregung des damaligen Pfarrvikars Heinz-Günter Dimmerling vier junge Ehepaare. Die meisten hatten zuvor in der CAJ (Christliche Arbeiter-Jugend) zusammengearbeitet. Sie beschlossen, einen Familienkreis zu bilden, wie schon sieben andere in der Namen-Jesu-Gemeinde in Dreis-Tiefenbach entstanden waren. Das waren Gesprächsgruppen von vier bis sechs Ehepaaren und auch Alleinstehenden, die sich etwa monatlich trafen, um sich mit ihren Fragen und Problemen auszutauschen sowie alle interessierende Themen eingehender zu besprechen.
Zum „Familienkreis 8“ stießen weitere Ehepaare und Einzelpersonen. Manche schieden aus unterschiedlichen Gründen (z. B. Wegzug) wieder aus. Die vier „Gründer-Paare“ mit ihren langjährigen Sprechern Gerhard und Margot Jüngst sind heute noch dabei.
Ein Ehepaar wohnt in Schwaben und nimmt jährlich mehrmals an Treffen teil. So bilden sechs Ehepaare und eine Alleinstehende seit 40 Jahren eine aktive Gruppe in der Namen-Jesu-Gemeinde.
Haupttätigkeit sind die etwa monatlichen Treffen in einer Familie, bei denen in der Regel ein Thema besprochen wird, auf das sich jemand aus der Gruppe vorbereitet hat oder zu dem ein fachkundiger Gast eingeladen worden ist. Dabei kreist zwischen den gastgebenden Familien eine Spardose, die im Sommer für Pater Gregor Lutz geleert wird, der das Geld gut für die Armen in seiner Pfarrei am Stadtrand von São Paulo/Brasilien gebrauchen kann.
Als Teil der Kirchengemeinde hat sich der Familienkreis von Anfang an darum bemüht, etwas für das Gemeindeleben zu tun. So wurde etliche Jahre der Martinszug mit Martinsfeuer organisiert. Auch gestaltet der Familienkreis den Kindergottesdienst am Heiligen Abend.
Da die „geistliche Begleitung“ nur sehr beschränkt möglich war, bemühten sich die Familien, Themen selbst zu erarbeiten und vorzubereiten sowie Personen zu suchen, die interessante Informationen geben konnten. Dabei ergaben sich Themenreihen, die immer wieder aufgegriffen wurden, zum Beispiel über besondere Menschen, Kirchengeschichte, abschnittweises Lesen eines Buches.
Immer wieder wurden Gastreferenten eingeladen: von Theologieprofessoren und Angehörigen anderer Weltreligionen über pastorale Mitarbeiter bis hin zu Ordensleuten.







